Rheinische Post vom 24. September 2019

Zart­ge­fühl, Lei­den­schaft und Vir­tuo­si­tät
„Mu­si­ca cum Ami­cis“: Viel Bei­fall für Ma­xi­mi­li­an Zelz­ner (Flö­te), Ger­hard Schnitz­ler (Oboe) und Die­ter Lo­renz (Or­gel).
VON UDO SPEL­LE­KEN

GEL­DERN | „Mu­si­ca cum Ami­cis“ nann­ten die drei be­freun­de­ten Mu­si­ker Ma­xi­mi­li­an Zelz­ner (Flö­te), Ger­hard Schnitz­ler (Oboe) und Kan­tor Die­ter Lo­renz (Or­gel) ihr Kon­zert, das in der Ju­bi­lä­ums­rei­he in die­ser For­ma­ti­on Pre­mie­re hat­te.

Die nicht all­täg­li­che Kom­bi­na­ti­on aus Flö­te, Oboe und Or­gel ließ ei­ne in­ter­es­san­te krea­ti­ve Va­ri­an­te er­war­ten. Die zu Be­ginn vom Al­tar­raum mit der Kas­ten­or­gel be­glei­te­te vier­sät­zi­ge „Trio­so­na­te C-Dur“ von Jo­hann Joa­chim Quantz leb­te von ih­ren stark un­ter­schied­li­chen Cha­rak­te­ren. Sie er­reich­te im Zu­sam­men­wir­ken mit der Oboe ei­ne be­son­ders le­ben­di­ge Viel­zahl an Klang­far­ben und Stim­mun­gen, nicht zu­letzt auch be­dingt durch Quantz‘ span­nungs­vol­le Har­mo­nik. Flö­tist und Obo­ist wuss­ten al­le Mög­lich­kei­ten der In­stru­men­te auf das Vor­züg­lichs­te zu prä­sen­tie­ren.

Als Meis­ter der Mann­hei­mer Schu­le ver­band Franz Xa­ver Rich­ter Stil­merk­ma­le des Ba­rocks mit ga­lan­ten Ele­men­ten. Sein „Trio G-Dur für Flö­te, Oboe und Bas­so con­ti­nuo“ strahl­te ein an­ge­nehm ent­spann­tes, war­mes Mu­si­zie­ren aus. Dies ver­lieh dem Werk ei­nen licht­durch­flu­te­ten Charme mit lie­bens­wür­di­gem Ton­fall, herr­lich phra­siert und weit aus­la­dend aus­mu­si­ziert. Die „Fan­ta­sie und Fu­ge g-moll, BWV 542“ von Jo­hann Se­bas­ti­an Bach setzt sich aus drei sehr lei­den­schaft­li­chen re­zi­ta­ti­vi­schen Haupt­tei­len und zwei ele­gisch ex­pres­si­ven Zwi­schen­sät­zen zu­sam­men. Die­ter Lo­renz spiel­te die­ses im­po­san­te, ak­kord- und bass­ge­stütz­te Werk mit viel Lei­den­schaft und Vir­tuo­si­tät, ar­bei­te­te in die­sem Or­gel­so­lo die Har­mo­nik in den Mo­du­la­tio­nen, chro­ma­ti­schen Rü­ckun­gen ori­gi­nell her­aus und ließ auf­ge­stau­te En­er­gi­en im dy­na­mi­schen Cre­scen­do ab­flie­ßen.

Die­te­rich Bux­te­hu­des „Prä­lu­di­um D-Dur, Bux­WV 139“ er­klang eher spie­le­risch, oh­ne pom­pö­sen Vor­trags­stil. Die mu­si­ka­li­sche Schön­heit die­ses Stü­ckes lag in sei­ner sub­ti­len, fi­li­gra­nen Struk­tur ver­bor­gen. Lo­renz’ stil­kun­di­ges Spiel über­zeug­te hier­bei voll und ganz. Er meis­ter­te die ho­hen spiel­tech­ni­schen An­for­de­run­gen sou­ve­rän, Tem­po- und Re­gis­ter­wahl wa­ren stim­mig. Bux­te­hu­des Or­gel­mu­sik er­fuhr ei­ne ih­rer ho­hen kom­po­si­to­ri­schen Qua­li­tät ad­äqua­te Wie­der­ga­be.

Von Carl Phil­ipp Ema­nu­el Bach stamm­te die ab­schlie­ßen­de „Trio­so­na­te d-moll für Flö­te, Oboe und Bas­so con­ti­nuo“. Die bes­tens auf­ein­an­der ab­ge­stimm­ten Mu­si­ker be­wie­sen Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und Zart­ge­fühl ge­gen­über der un­ver­wech­sel­ba­ren und für das Zeit­al­ter der Emp­find­sam­keit so cha­rak­te­ris­ti­sche Mu­sik­sprache.

Musica cum Amicis

22. September 2019, um 17.00 Uhr

Das Jubiläumsjahr der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena Geldern wird am 22. September 2019, um 17.00 Uhr fortgesetzt. Musica cum amicis, so ist der Titel des Konzertes. Die Ausführenden sind Gerhard Schnitzler (Oboe), Maximimilan Zelzner (Flöte) und Kantor Dieter Lorenz (Orgel). Die Kombination Flöte, Oboe und Orgel erklingt innerhalb der Konzertjahresreihen zum ersten Mal. Seit 1986 arbeitet Kantor Dieter Lorenz eng mit den Musikern Maximilian Zelzner (Flöte) und Gerhard Schnitzler (Oboe) zusammen und ist mit beiden freundschaftlich verbunden. In der Jubiläumsreihe treffen die drei Musiker zum ersten Mal zusammen und es gibt ein „Musizieren unter Freunden“. In dem Konzert erklingen Werke von Bach, Telemann und Quantz.

Gerhard Schnitzler stammt aus Dießen am Ammersee. Seine Schulzeit absolvierte er bei den Regensburger Domspatzen, wo er auch den ersten Oboenunterricht erhielt. Danach studierte er an der Musikhochschule München bei Prof. Manfred Clement und in Berlin bei Lothar Koch. Seit 1983 ist er Solo-Oboist der Essener Philharmoniker.

Maximilian Zelzner studierte Querflöte an der Folkwanghochschule Essen bei Prof. M. Rütters und machte 1994 seinen Abschluss mit der Künstlerischen Reifeprüfung. Nebenher nahm er Unterricht u.a. bei Andreas Blau, Andrea Lieberknecht, Dejan Gavric und Markus Hufschmid sowie im Anschluss an sein Studium bei Michael Faust. Er erhielt Engagements als Flötist u.a. an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, bei den Niederrheinischen Sinfonikern Krefeld/Mönchengladbach, der Philharmonia Hungarica Marl, der Rheinischen Philharmonie Koblenz und der Sinfonietta Köln. Seine rege Konzert- und Studiotätigkeit in den Bereichen Klassik, Jazz und Weltmusik führten ihn zu Gastspielen u.a. in die Berliner Philharmonie und den Münchener Gasteig sowie nach Frankreich, Polen, die Niederlande und Großbritannien

DIETER LORENZ wurde 1963 in Bad Wildungen geboren und studierte Kirchenmusik am St. Gregoriushaus in Aachen. Seine Lehrer waren Viktor Scholz (Orgel) und Rudolf Dohm (Klavier). Nach dem Kantorenexamen übernahm er 1986 die Kirchenmusikerstelle an St. Maria Magdalena Geldern.

Es folgte gleichzeitig ein Studium im Hauptfach Orgel an der Musikhochschule Köln bei Viktor Scholz. Nach der künstlerischen Reifeprüfung 1989 "mit Auszeichung" absolvierte er 1991 das Konzertexamen.

Karten zum Preis von 10,- Euro (Schüler und Studenten 5,- Euro) sind erhältlich bei den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern sowie an der Abendkasse.

 

Feierliches Pfingsthochamt am 8. Juni

Maria Regina Heyne, Sopran
Maria Regina Heyne, Sopran

Am Samstag, 8. Juni wird der Gottesdienst um 17.00 Uhr in besonders festlicher Weise gestaltet. Es erklingt die „Cäcilienmesse“ von Charles Gounod (1818-1893).

 

Die Cäcilienmesse ist wohl das bekannteste kirchenmusikalische Werk von Charles Gounod. Er komponierte sie im Alter von 37 Jahren. Sie ragt aus seinen übrigen Messen durch ihre ausgesprochen üppige Orchesterbegleitung hervor, während die meisten anderen Messen Gounods neben den Sängern höchstens eine Orgel benötigen.Die Cäcilienmesse wurde am 22. November 1855, dem Jahrestag der Hl. Cäcilia, in St-Eustache de Paris uraufgeführt. Der damals ebenfalls anwesende Komponist Camille Saint-Saëns schrieb später: „Die Aufführung der Cäcilienmesse rief eine Art Benommenheit hervor. Diese Einfachheit, diese Größe, dieses reine Licht, das sich über die Musikwelt wie eine Dämmerung breitete, setzte die Leute sehr in Erstaunen: Man fühlte, dass hier ein Genie tätig gewesen war ... glänzende Strahlen gingen von dieser Messe aus ... zunächst war man geblendet, dann berauscht und schließlich überwältigt.“Noch zu Lebzeiten Gounods erschienen zahlreiche Ausgaben und Bearbeitungen der Messe, was ein Hinweis auf die große Popularität des Werkes ist.

 

Die Ausführenden sind Maria Regina Heyne (Sopran), Martin Endrös (Tenor), Guido Jentjens (Bass), Chor und Schola an St. Maria Magdalena, Mitglieder der Duisburger Philharmoniker mit Anke Becker als Konzertmeisterin. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Kantor Dieter Lorenz.

 

Der Förderkreis der Geistlichen Konzerte möchte mit diesem Hochamt seine Freude und seinen Dank für das 50jährige Bestehen zum Ausdruck bringen.

 

Herzliche Einladung an alle, diesen festlichen Gottesdienst mitzufeiern.

Konzert für zwei Orgeln

Hans-Jakob Gerlings und Dieter Lorenz
Hans-Jakob Gerlings und Dieter Lorenz

Das Jubiläumsjahr der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena Geldern  wird am 5 Mai 2019, um 17.00 Uhr fortgesetzt. Musik für zwei Orgeln steht auf dem Programm. Die Ausführenden sind Dr. Hans Jakob Gerlings (Chororgel) und Kantor Dieter Lorenz (Hauptorgel). Es handelt sich um eine sehr seltene Klangkombination. In Geldern gibt es den glücklichen Umstand, dass es zwei Instrumente in der Pfarrkirche gibt. Beide Orgeln sind wunderbar aufeinander abgestimmt und durch die flexible Position der Chororgel ist ein Zusammenspiel überhaupt erst möglich. In dem Konzert erklingen sehr reizvolle Werke von Soler, Piazza, Terreni, Blanco und anderen Komponisten. Wir freuen uns, dass wir Hans-Jakob Gerlings für das Konzert gewinnen konnten, der schon seit mehr als 25 Jahren mit Kantor Dieter Lorenz freundschaftlich verbunden ist.

Hans-Jakob Gerling, geboren in Aldekerk am Niederrhein, studierte Kirchenmusik in Aachen. Nach dem Abschluss des A-Examens schloss sich ein weiteres Studium am Institut für Alte Musik der Hochschule der Künste in Bremen an. Als Organist und Cembalist tritt er in verschiedenen Ensembles für Alte Musik auf. Sein Ensemble „Ventus Zyphyrus“ gewann im Juni 2002 den 1. Preis beim „Alte-Musik-Treff“ in Berlin. Seit Augsut 2001 ist er Kantor an der Stadtpfarrkirche St. Agatha in Dorsten.

Karten zum Preis von 10,- Euro (Schüler und Studenten 5,- Euro) sind erhältlich bei den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern sowie an der Abendkasse.

Mädchenchor vom Essener Dom zu Gast in Geldern

Im Jubiläumsjahr der Geistlichen Konzerte an St. Maria Magdalena Geldern ist am 17. März um 17.00 Uhr der Mädchenchor vom Essener Dom zu Gast. Schon in den vergangenen Konzerten konnte dieses hervorragende Vokalensemble die Zuhörer in besonderer Weise beeindrucken.

 

Der KONZERTCHOR MÄDCHENCHOR AM ESSENER DOM wurde im Jahr 2015 als 4. Stufe in der Struktur Mädchenchores gegründet:

 

Anders als Vor-Chor, B-Chor und A-Chor probt diese Gruppe nicht regelmäßig zwei Mal pro Woche, sondern in Form von Intensiv-Arbeitsphasen am Freitagabend und samstags. Auf diese Weise bietet der KONZERTCHOR MÄDCHENCHOR AM ESSENER DOM über die älteren Sängerinnen des A-Chores hinaus auch den ehemaligen Sängerinnen, die auf Grund eine Studiums, einer Berufsausbildung oder auch eines bereits beginnenden Berufsalltags nicht in der Lage sind, regelmäßig wöchentlich an Proben teilzunehmen, die Chance, weiterhin Chormusik auf sehr hohem Niveau zu machen.

 

Sein Debut gab der Chor mit dem Release-Konzert „GOTT IST DAS LICHT“ anlässlich der Präsentation der CD ´Weg zum Licht´ am 28. Januar 2015, ein weiteres Konzert folgte als Benefizkonzert des Lions-Clubs Mülheim-Hellweg im März. Im September 2015 und 2017 war der Chor zur chor.com nach Dortmund eingeladen. Im Oktober 2015 hat er im Rahmen des Festivals NOW ! gemeinsam mit dem Schlagzeug-Ensemble Splash ein Konzert mit zeitgenössischer Musik im Essener Dom gestaltet. Seitdem hat der Chor Der MÄDCHENCHOR AM ESSENER DOM wurde im Herbst 1992 auf Wunsch des Essener Domkapitels von Raimund Wippermann gegründet. Im Laufe der Jahre seiner Arbeit hat sich der noch junge Chor zu einem Ensemble mit hoher Qualität und einem eigenen Profil entwickelt, das aus der Essener Dommusik und dem kulturellen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken ist.

 

In dem Konzert erklingen Werke von Tallis, Brahms, Poulenc, Nysteht, Duruflé und anderen Komponisten. Unter der hervorragenden Leitung von Professor Raimund Wippermann und der Begleitung an der Orgel mit dem jungen renommierten Domorganisten des Essener Domes Sebastian Küchler-Blessing verspricht dieses Konzert ein besonderes Ereignis zu werden.
Karten zum Preis von 12,- Euro (Schüler und Studenten 6,- Euro) sind erhältlich bei den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern sowie an der Abendkasse.

 

Märchen am 23./24. März 2019

"Peterchens Mondfahrt"

Nun schon seit über dreißig Jahren hebt sich der Vorhang in der Aula des Lise-Meitner-Gymnasiums, wenn der Kinderchor von St. Maria Magdalena Geldern sein jährliches Märchenspiel aufführt. Die über 70 Kinder des Chores sind mit großem Eifer bei der Sache und fiebern den Aufführungen entgegen.
In diesem Jahr wird das wunderschöne Märchen „Peterchens Mondfahrt“ aufgeführt, das von Gerd von Bassewitz geschrieben wurde.In einer besonders kindgerechten Version stammen bei der Gelderner Aufführung die Dialogtexte von Birgit Lorenz und die Lieder von Kantor Dieter Lorenz. Mit großartigen Kostümen, farbigen Bühnenkulissen und vielen Spezialeffekten verspricht die Aufführung sehr spannend zu werden. Die Geschichte des Märchens beginnt im Kinderzimmer von Peter und Anneliese, die dort den Maikäfer Sumsemann entdecken.

Der Maikäfer Sumsemann hat nur fünf Beinchen. Das sechste Bein wurde versehentlich von der Nachtfee auf den Mond gezaubert. Nun will der Maikäfer mit Hilfe der beiden Geschwister Peterchen und Anneliese sein Beinchen von dort zurückholen. Auf ihrem abenteuerlichen Weg zum Mond erleben die drei Freunde viele spannende Abenteuer, begegnen bei der Sternenwiese dem Sandmann, treffen beim Fest der Königin der Nacht  auf merkwürdige  Gestalten und gelangen schließlich zur Weihnachtswiese und helfen dort dem überforderten Weihnachtsmann bei der Arbeit. Peterchens Mondfahrt ist ein großartiger Klassiker der Kinderliteratur, der Mädchen und Jungen mitnimmt auf eine fantastische Traumreise.

Die Aufführungen sind am Samstag, 23. März, um 15.00 Uhr und am Sonntag, 24. März um 14.00 Uhr und 16.30 Uhr in der Aula des Lise-Meitner-Gymnasium in Geldern. Karten zum Preis von 4,- Euro gibt es bei den Gelderner Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ sowie an der Tageskasse. An beiden Tagen ist im Eingangsbereich des Gymnasiums eine Cafeteria geöffnet, in der frischgebackene Waffeln und Kaffee angeboten werden.

 

Eröffnungskonzert mit Mark Heines

Das Eröffnungskonzert der Jubiläumsjahresreihe findet am 10. Februar 2019, um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena Geldern statt. Zu Gast ist der Tenor Mark Heines, der von Kantor Dieter Lorenz an der Orgel begleitet wird. Mark Heines hat das Gelderner Publikum als Solist im Bachschen Weihnachtsoratorium und in Haydns Schöpfung in besonderer Weise beeindruckt. Mit einem Soloprogramm mit Werken von Bach, Saint-Saëns, Mendelssohn und Brezina, verspricht dieses Konzert als Auftakt der Jubiläumsjahresreihe ein besonderer Hörgenuss zu werden. Mark Heines gastiert in In- und Ausland. Bei seiner Arbeit begleiten ihn sowohl Ensembles, die sich der historischen Aufführungspraxis widmen, wie die Hannoversche Hofkapelle oder das Main-Barockorchester, aber auch Orchester mit modernem Instrumentarium, wie das Bach-Collegium Stuttgart. Mit großer Ambition tritt er bei Aufführungen zeitgenössischer Kompositionen in Erscheinung, unter anderem als regelmäßiger Gast der Ruhrtriennale sang er in Uraufführungen und Werken von Tan Dun, Sofia Gubaidulina oder Wolfgang Rihm.

Karten zum Preis von 10,- Euro (Schüler/Studenten 5,- Euro) sind erhältlich in den Buchhandlungen "Keuck" und "Bücherkoffer" sowie an der Abendkasse.

Meister der Klarinette zu Gast in St. Maria Magdalena

Jens Thoben, Klarinette
Jens Thoben, Klarinette

Die Konzertbesucher der Geistlichen Konzerte erinnern sich gerne an den Klarinettisten Jens Thoben, der mit seinem wunderbaren Spiel die Zuhörer verzaubern kann. So freuen wir uns, dass es am 7. Oktober 2018, um 17.00 Uhr ein Konzert für Klarinette und Orgel zu hören gibt. Jens Thoben studierte bei Reiner Wehle und Sabine Meyer an der Musikhochschule Lübeck sowie in München an der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Von 2001-2015 war er 1. Soloklarinettist der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg. Der Preisträger internationaler Wettbewerbe trat als Solist und Kammermusiker u.a. beim Schleswig-Holstein-, Luzern- und Rheingau-Musikfestival auf. Parallel dazu ließ er sich am Lichtenberger® Institut für angewandte Stimmphysiologie ausbilden. Er lebt als Musiker und Pädagoge in Düsseldorf und Berlin.

Eröffnet wird das Konzert mit der vor Spielfreude sprühenden „Sonate B-Dur“ von Gregorio Sciroli (1722-1781). Gefolgt von einer „Rhapasodie“ für Klarinette Solo von Willson Osborne (1906-1979) wird dann die berühmte „Toccata und Fuge d-moll“, BWV für Orgel solo erklingen. Ein besonderes Glanzstück ist das sich anschließende „Larghetto“ aus dem Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Mit romantischen Klängen für Klarinette und Orgel von Josef Rheinberger (1839-1901) und zwei Sätzen aus der Sonate f-moll von Johannes Brahms (1833-1879) wird das Programm fortgesetzt.

Zum Schluss erklingt mit barocker Spielfreude die „Sonate B-Dur“ HWV 357 von Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Karten zum Preis von 12- Euro (Schüler u. Studenten 6,- Euro) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte (02831/1324709) den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer in Geldern und natürlich an der Abendkasse.

Haydns "Schöpfung" am 22. April 2018

Kaum ein anderes Chorwerk ist so populär wie die „Schöpfung“ von Josef Haydn. Diese Werk erklingt am 22. April, um 17:00 in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena Geldern

Auf dem Höhepunkt seiner kompositorischen Laufbahn gelingt es Joseph Haydn (1732-1809) mit der „Schöpfung“ ein Werk zu schaffen, das neue Maßstäbe setzte. Er räumte darin dem Chor eine deutlich größere Bedeutung ein und ebnete so den Weg zu einem neuen Chororatorium – eine der maßgeblichen Säulen des aufstrebenden bürgerlichen Konzertlebens des 19. Jahrhunderts.

 Im Frühjahr 1798 wurde die „Schöpfung“ mit sensationellem Erfolg uraufgeführt und erfuhr durch eine breite Drucklegung weite Verbreitung in ganz Europa. Auch heute noch ist die Aufführung dieses wunderbar abwechslungsreichen Werks ein bedeutender Meilenstein im Repertoire eines Vokalchores.

 Bei der Gelderner Aufführung wirken neben dem Chor an St. Maria Magdalena mit: Ruth Weber (Sopran), Mark Heines (Tenor), Joachim Höchbauer (Bass), Anke Becker (Konzertmeisterin) und Mitglieder der Duisburger Philharmoniker. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Kantor Dieter Lorenz.Einlass in die Kirche ab 16:15 Uhr – freie Platzwahl. Durch Videoleinwände ist von jedem Platz aus die Sicht auf die Ausführenden gewährleistet.

Karten zum Preis von 18,- € (Schüler 10,- €) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte 02831/1324709, den Buchhandlungen „Keuck“ und „Bücherkoffer“ in Geldern und an der Abendkasse

 

Bericht Rheinische Post vom 20. März 2018

„Aschen­put­tel“ be­geis­tert das Pu­bli­kum in Gel­dern
Kin­der­chor St. Ma­ria Mag­da­le­na brach­te das Mär­chen auf die Büh­ne. Haupt­dar­stel­ler wech­seln sich ab.
VON YVON­NE THEU­NIS­SEN
GEL­DERN Be­reits seit 32 Jah­ren lei­tet Kan­tor Die­ter Lo­renz den Kin­der­chor St. Ma­ria Mag­da­le­na Gel­dern. Be­reits eben­so lan­ge prä­sen­tiert der Chor jähr­lich ein Mär­chen-Sing­spiel. Wäh­rend es in den ers­ten Jah­ren im Pro­ben­raum statt­fand, zog die Ver­an­stal­tung be­reits vier Jah­re spä­ter in die Au­la des Li­se-Meit­ner-Gym­na­si­ums um. In die­sem Jahr stand dort das Sing­spiel „Aschen­put­tel“ auf dem Pro­gramm. Rund 60 Kin­der spiel­ten und san­gen das Mär­chen in drei Auf­füh­run­gen.
Ei­ne Be­son­der­heit in die­sem Jahr er­klär­te Lo­renz: „Das Stück hat nicht so vie­le Sprech­rol­len wie in der Ver­gan­gen­heit und wir ha­ben vie­le be­gab­te Kin­der. Dar­um ha­ben wir ver­sucht, meh­re­ren Kin­dern die Mög­lich­keit ei­ner gro­ßen Rol­le zu ge­ben.“ Aus die­sem Grund wech­sel­ten die fünf Haupt­rol­len in den drei Auf­füh­run­gen. Sams­tag stand Ai­mee Ren­tel­mann als Aschen­put­tel auf der Büh­ne. In sie­ben lie­be­voll ge­stal­te­ten Sze­nen be­trau­er­te sie den Tod ih­rer Mut­ter, wur­den von der Stief­mut­ter (Le­na Post) und den Stief­schwes­tern (The­re­sa van Hu­et und Ya­na Ber­nards) schi­ka­niert, um schließ­lich mit Hil­fe ih­rer Freun­de der Tau­ben, Kat­zen und Ha­sen doch noch beim ent­schei­den­den Ball den gol­de­nen Schuh zu ver­lie­ren und das Herz des Prin­zen (Jo­na van Hu­et) zu ge­win­nen.
All dies wur­de vom Ge­sang des Cho­res un­ter­malt: „Ihr lie­ben Leu­te hört gut zu, er­zählt wird heut ein Mär­chen, von Aschen­put­tel und Tau­ben­pär­chen und ei­nem ganz be­son­de­ren Schuh.“ Al­le Kin­der des Cho­res über­nah­men ne­ben dem Chor­ge­sang auch ei­ne Rol­le im Stück. Nied­li­che Kos­tü­me, de­tail­rei­che Büh­nen­bil­der und un­ter­halt­sa­me Dia­lo­ge über­zeug­ten am Sams­tag rund 800 Gäs­te in der aus­ver­kauf­ten Au­la. Wäh­rend die Dia­log­tex­te von Bir­git Lo­renz stamm­ten, stamm­ten Lie­der und Kla­vier­be­glei­tung von Die­ter Lo­renz. Zum Team der Auf­füh­rung ge­hör­ten auch Ste­fa­nie Bau­er, Bir­git Mi­chels und Ur­su­la Te­bartz van Elst. Dar­über hin­aus ar­bei­te­ten rund 60 Hel­fer aus den Fa­mi­li­en, dem Kir­chen- und dem Ju­gend­chor mit, wie Lo­renz be­geis­tert her­aus­stell­te: „Aus der Pfarr­ge­mein­de her­aus, aus den Grup­pen, ver­su­chen wir, ei­ne gu­te Ver­net­zung zu fin­den, und das Gan­ze ge­ne­ra­ti­ons­über­grei­fend auf die Bei­ne zu stel­len.“
Hin­ter den Kin­dern la­gen acht Mo­na­te Pro­ben. Gleich 20 Kin­der stamm­ten aus der 1. Klas­se und sind so­mit seit dem letz­ten Som­mer neu da­bei. Lo­renz: „Es ist uns wich­tig, dass das gan­ze Kon­zept in Ru­he und struk­tu­riert über die Büh­ne ge­hen kann.“ Neue Kin­der sei­en will­kom­men.
Der Chor probt je­den Don­ners­tag au­ßer­halb der Fe­ri­en von 15.30 Uhr bis 16.15 Uhr im Pro­ben­raum an der Pfarr­kir­che St. Ma­ria Mag­da­le­na. Will­kom­men sind Kin­dern vom 1. bis zum 7. Schul­jahr.

Konzert am 18. Februar 2018, 17.00 Uhr

Der Schmerzenskuss

Das im Jahre 1682 in Glatz veröffentlichte „Grüssauer Passionsbuch“ ist eines der bedeutendsten Beispiele der Kalvarienbücher aus dem 17. Jahrhundert.

Dieses Werk ist auf Anregung des Abtes Bernard Rosa im Zusammenhang mit dem Bau des Kalvarienberges um das Zisterzienserkloster in Grüssau (Schlesien) entstanden und stellte sich als eine Art Führer und zugleich Gebetbuch für die nach Grüssau kommenden Pilger dar.

Das Gebetbuch besteht aus 32 Stationen, die jeweils Texte und Kommentare der Passionsszenen, Gebete und ein Lied enthalten. Allen Stationen ist ein Kupferstich voran gestellt, welcher als Ölgemälde an den jeweiligen Stationen des Kalvarienberges stand. Die Lieder sind von Johannes Scheffler (Angelus Silesius), zu denen der Kapellmeister des Breslauer Doms, Georg Joseph, die Musik komponierte. Das Programm von Balletto Terzo enthält eine Auswahl der Lieder aus dem Grüssauer Passionsbuch mit den dazu gehörigen Texten. Die Texte werden duch den Schauspieler mit wenigen Requisiten szenisch dargestellt und durch zeitgenössische Texte (Grimmelshausen) bzw. Schlesische Dichtung (A. Gryphius, Eichendorff) ergänzt und in ihrer äußerst bildhaften Wirkung verstärkt. Neben den Liedern aus dem Grüssauer Passionsbuch ist mit Instrumentalsätzen von Esaias Reusner d. J. ein zeitgenössischer Komponist aus Schlesien vertreten. Die ursprünglich für Laute gesetzten Tänze sind von Johann Georg Stanley (ebenfalls Mitglied der herzoglich-schlesischen Hofkapelle) für Streicher bearbeitet worden. Mit Heinrich Albert ist ein durch mehrere Drucke in Schlesien weit verbreiteter Komponist des deutschen Kirchenliedes bzw. des begleiteten Sololiedes vertreten. Geistliche Instrumentalmusik der Zeitgenossen Johann Kuhnau und Heinrich Franz Biber sowie geistliche Lieder von Johann Wolfgang Franck tragen in ihrer Dramatik zum musikalischen Spannungsbogen des Gesamtprogramms bei.

Das Programm mit Ausschnitten aus dem Grüssauer Passionsbuch illustriert so die Funktion, welche dieses Werk nach der Absicht des Stifters haben sollte: Die ‚Christliche Seele‘ , die von einem ‚Wegweiser‘ geführt wird, schaut mit Andacht auf die gerade von einem ‚innersten Herzwecker‘ gemalten Passionsepisoden.Das „Grüssauer Passionsbuch“ bildete in der Tat das Szenario eines paratheatralischen Passionsmysteriums. Dieser Passionsweg wird von Balletto Terzo mit Musik, Text und Bild-Szene dargestellt.

Karten zum Preis von 12,- Euro (Schüler/Studenten 6,- Euro) sind erhältlich bei den Buchhandlungen "Keuck und "Bücherkoffer" und an der Abendkasse.

 

Vorstandswechsel im Chor an St. Maria Magdalena

Friedhelm Aengenvoort ist seit dem 9. Januar der 1.Vorsitzende

Am 9. Januar 2014 fand die Generalversammlung des Chores an St. Maria Magdalena, Geldern, statt, bei der Neuwahlen des Vorstandes anstanden. Der langjährige 1. Vorsitzende, Bernd Link, stellte nach 20-jähriger Vorstandstätigkeit sein Amt zur Verfügung. Nach dem Beschluss der Generalversammlung wurde Bernd Link zum Ehrenvorsitzenden des Chores ernannt.

 

Einstimmig wurde Friedhelm Aengenvoort zum 1. Vorsitzenden gewählt und übernahm die Leitung der Versammlung. In ihren Ämtern wurden Maria Tissen (2. Vorsitzende), Richard Wagener (Kassierer der Chorkasse) und Helga Kubon als Schriftführerin bestätigt. Kantor Dieter Lorenz bedankte sich beim gesamten Chor und besonders bei den Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit und gab einen Ausblick auf das Chorjahr 2014.

 

Neue Chormitglieder sind stets herzlich willkommen. Die Proben finden donnerstags in der Zeit von 20.00 Uhr – 22.00 Uhr im Probenraum der St. Maria Magdalenakirche statt. Weitere Informationen bei Kantor Dieter Lorenz (02831/1324709) oder Friedhelm Aengenvoort (02831/89586).

 

 

Konzertbesprechung "Alle kommen von Saba"

Drei­ei­nig­keit mit Klang­pracht ge­fei­ert

Gre­go­ria­ni­sche Ge­sän­ge und Or­gel­wer­ke in St. Ma­ria Mag­da­le­na Gel­dern. Ans­gar Schlei und die Gel­der­ner Cho­ral­scho­la un­ter Kan­tor Die­ter Lo­renz sor­gen für ein be­ein­dru­cken­des Kon­zert­er­leb­nis in der Pfarr­kir­che.

VON UDO SPEL­LE­KEN

GEL­DERN Mit Gre­go­ria­ni­schen Ge­sän­gen im Dia­log mit Or­gel­mu­sik von Jo­hann Se­bas­ti­an Bach wur­den die Geist­li­chen Kon­zer­te an St. Ma­ria Mag­da­le­na des Jah­res 2018 in der Pfarr­kir­che er­öff­net. Or­ga­nist Ans­gar Schlei, der seit 2006 als Kan­tor am Wil­li­brord-Dom in We­sel tä­tig ist, und die neun­köp­fi­ge Cho­ral­scho­la an St. Ma­ria Mag­da­le­na ge­stal­te­ten das Kon­zert, das vom Auf­bau her dem Ab­lauf ei­ner Mes­se ent­sprach.

Das glanz­vol­le Prä­lu­di­um Es-Dur BWV 552.1 von Bach, ganz auf der Hö­he der for­ma­len und ton­sprach­li­chen Zeit­ten­denz, ver­ar­bei­te­te the­ma­ti­sche Satz­kom­ple­xe, die in for­ma­lem Kon­trast zu­ein­an­der tre­ten. Es be­steht kaum ein Zwei­fel dar­an, dass Bach in Prä­lu­di­um und Fu­ge Es-Dur, die zum Ab­schluss des Kon­zerts zu hö­ren war, die Hei­li­ge Drei­ei­nig­keit (Gott Va­ter – Gott Sohn – Gott Hei­li­ger Geist) sym­bo­li­sie­ren und ver­herr­li­chen woll­te. Glanz und Pracht stan­den ein­drucks­voll für die Macht und Herr­lich­keit Gott Va­ters. Mit straff punk­tier­ten Rhyth­men, ver­eint mit pracht­vol­ler, fünf­stim­mi­ger Har­mo­nik, ließ Schlei ei­nen über­aus ma­jes­tä­ti­schen Ge­samt­ein­druck ent­ste­hen. Mit rein mu­si­ka­li­schen, vor al­lem ton­sprach­li­chen Mit­teln wur­de das We­sen der Drei­fal­tig­keit dar­ge­stellt und aus­ge­drückt.

Mu­si­ka­lisch über­zeug­te die Cho­ral­scho­la un­ter ih­rem Lei­ter Kan­tor Die­ter Lo­renz. Es ge­lang dem En­sem­ble gleich beim „In­troi­tus“, den Zau­ber der Gre­go­ria­nik deut­lich zu ma­chen und die Zu­hö­rer in sei­nen Bann zu zie­hen. Ei­ne kla­re Text­ver­ständ­lich­keit und an­ge­mes­se­ne dy­na­mi­sche Ar­beit zeich­ne­te die Sing­wei­se der neun Män­ner aus. Wenn sich Phra­sie­rung und Tem­po dem Text an­pass­ten und da­durch mu­si­ka­li­sche Be­son­der­hei­ten ver­deut­lich­ten, er­leb­ten die Zu­hö­rer das ge­sun­ge­ne Lob Got­tes, das „Laus Dei“, im kle­ri­kal klös­ter­li­chen Sin­ne mit höchs­tem Stel­len­wert.

Lo­renz stell­te die emo­tio­na­le Be­deu­tung die­ser Mu­sik her­aus. Die Ver­bin­dung von Text und Mu­sik als re­li­giö­ses Mo­ment stif­te­te ein Hör­er­leb­nis, in dem die Mu­sik ih­re tran­szen­den­ta­le Kraft ma­ni­fes­tier­te. Be­son­ders gut ge­lang es der Scho­la, die An­fän­ge der je­wei­li­gen Ge­sän­ge zu ge­stal­ten. Die ers­ten Tö­ne wur­den nie „an­ge­sun­gen“, son­dern ent­stan­den wie von selbst und schu­fen ei­ne stim­mungs­vol­le, fei­er­li­che At­mo­sphä­re, ge­prägt von ei­nem sen­si­blen, kla­ren Klang. Ei­ne in­to­na­to­ri­sche Si­cher­heit, die dem Klang­bild ei­nen ober­ton­rei­chen Glanz ver­lieh, ver­stärk­te die Spann­kraft und Dra­ma­tik.

Die ab­schlie­ßen­de Or­gel-Fu­ge ver­an­schau­lich­te die Tri­ni­tät nicht nur durch die Drei­zahl. So ver­sinn­bild­lich­te die ob­jek­ti­vie­ren­de Ton­spra­che der Kom­po­si­ti­ons­wei­se den um­fas­sen­den, all­ge­mei­nen Be­griff „Gott Va­ter“.

Es gab vom be­geis­ter­ten Pu­bli­kum viel Bei­fall für die hoch­ka­rä­ti­gen Ak­teu­re.

Eröffnungskonzert der 49. Jahresreihe

"Alle kommen von Saba"

Herzlich laden wir zum ersten Konzert der neuen Konzertjahresreihe am 14. Januar um 17.00 in die Pfarrkriche St. Maria Magdalena ein.

Nach dem Jubiläum 500 Jahre Reformation werden wir hier in Geldern gregorianischen Choral vom Fest „Epiphanias“ mit Musik des größten protestantischen Komponisten Johann Sebastion Bach in Dialog stellen. Dabei wird deutlich wie zwei so unterschiedliche Musikstile wunderbar miteinander kommunizieren. Der Aufbau des Konzertes entspricht dem Ablauf einer Messe. Beginnend mit dem großen Es-Dur Präldudium von Johann Seb. Bach wechseln sich die gregorianschen Gesänge mit Bachschen Choralvorspielen ab. Abschluss bildet dann die großartige Tripelfuge des Meisters. Die Ausführenden sind der Domorganist Ansgar Schlei (Wesel) und die Choralschola an St. Maria Magdalena unter der Leitung von Kantor Dieter Lorenz. Karten zum Preis von 10,- Euro (Schüler/Studenten 5,-) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte den Buchhandlungen "Keuck" und "Bücherkoffer" sowei an der Abendkasse.

 

 

 

 

Arcadie-Quartett zu Gast in Geldern

Von den Sternen hergeweht ins irdische Getümmel...
Unter diesem Titel gastiert das "arcadie quartett" am Sonntag, den 10. Dezember, um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena Geldern. Weihnachtliche Musik von Corellis, Walter, Corette, Schummann, Händel und Mozart werden in diesem Konzert erklingen. Die Ausführenden sind Judith Konter, Susanne Schrage, Olaf Futyma und Matthias Schmidt.

Im arcadie quartett treffen vier Musiker aufeinander, die ihre individuellen Qualitäten zu einem schillernden Ensemblecharakter mischen. Dabei bringen sie ihre unterschiedlichen musikalischen Erfahrungen mit Jazz und sinfonischer Musik, Gesang und historischer Aufführungspraxis ein. Anders als beim Streichquartett sind die Positionen bei arcadie nicht festgelegt. Jeder sitzt mal am ersten Pult, und jeder schätzt es auch, auf den anderen Flöteninstrumenten in verschiedene Rollen zu schlüpfen.

Das arcadie quartett konzertiert seit 1990 in Deutschland und im benachbarten Ausland. Kontrabass-, Bass-, Alt- und Piccoloflöte erweitern das Klangspektrum des Ensembles. Komponist/innen wie Wolfgang Bartsch, Heike Beckmann und Gottfried Stein haben sich vom farbenreichen Spiel des Quartetts inspirieren lassen, Werke für vier Flöten zu komponieren und zu arrangieren.

Besonderen Wert legen die Musiker auf eine Verbindung von Wort und Musik, sei es in Form von Gesprächskonzerten oder in ihren literarischen Programmen "Arkadien - eine Annäherung" und "Hör', es klagt die Flöte wieder".

Auf Festivals wie dem Rheinischen Musikfest und dem Rheingau Musik Festival traf das arcadie quartett auf ein begeistertes Publikum. Die Presse bescheinigt dem Ensemble einen brillanten Klang, ein äußerst harmonisches Zusammenspiel und eine ausgesprochen positive Ausstrahlung.
Karten zum Preis von 12,- Euro (Schüler/Studenten 6,- ) sind erhältich bei den Buchhandlungen "Keuck" und "Bücherkoffer" in Geldern, beim Förderkreis Geistliche Konzerte (02831/1324709) sowie an der Abendkasse.

Konzertbesprechung Festliche Barockmusik

Erfrischende Barockklänge mit zwei Oboen
VON UDO SPELLEKEN
GELDERN Wie schwungvoll, lebendig und auch dramatisch „festliche Barockmusik“ mit zwei Oboen und Orgel sein kann, erlebten rund 100 Zuhörer in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena im Rahmen der Geistlichen Konzerte. Claudia Hellbach und Gerhard Schnitzler (Oboe) ließen es nicht an Fingerfertigkeit und Ansatz fehlen, um die Affekte der mit vielen hör- und fühlbaren tänzerischen Harmonien ausgestatteten Werke deutlich hörbar zu machen. Dieter Lorenz an der Orgel begleitete die beiden Solisten akzentuiert, als würde er die raffinierten Sätze und Variationen bestätigend kommentieren.
In dem Choralvorspiel „Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ“ und der sich anschließenden „Fantasie und Fuge g-moll, BWV 542“ von Johann Sebastian Bach zeigte Lorenz in einem Solo an der Seifert-Orgel, wie angenehm leichtfüßig und unprätentiös eine ansprechende Registrierung wirken kann. Aus dem melancholischen Eingangssatz (Largo) erhob sich in der „Sonate d-moll für zwei Oboen und Continuo“ von Jean-Baptiste Loeillet eine feierliche Beschwingtheit im „Allegro con fuoco“ (Fröhlich mit Feuer), in der die beiden Oboisten voller Klangfröhlichkeit und rhythmischem Drängen mit rasantem Wechselspiel überzeugten. Die sich anschließenden drei Trios der Komponisten Franz Xaver Richter, Antonio Lotti und Carl Philipp Emanuel Bach bewiesen sehr schön die musikalische Entwicklung vom Frühbarock mit offensichtlicher italienischer Dominanz über das Hochbarock mit bedeutenden französischen Einflüssen bis hin zum Spätbarock und der Vorklassik. In Richters G-Dur Trio entdeckten die Oboen in der tonalen Finesse des Adagios die sich unbemerkt steigernde Leidenschaft, gestützt von einem Basso continuo in klangvoller Tiefe. In Lottis A-Dur Trio dominierten Schleifen im Vivace und Largo, aus denen sich mit zart freudigen Sprüngen die berauschende Euphorie des Allegro aufbaute. Schon während der ersten Minuten der Triosonate d-moll von Philipp Emanuel Bach, waren die Zuhörer gefesselt von dem wunderbaren Oboenduo mit seiner schmeichlerischen Klangfülle.
Subtile Phrasierungen, einfühlsames und sparsam eingesetztes Vibrato, ein elegantes Formen der Melodiebögen flossen zusammen und bildeten eine mühelose Sanglichkeit, die das Publikum erfrischte.

Festliche Barockmusik in der Pfarrkirche

Am Sonntag, den 19. November 2017, um 17.00 Uhr erklingt festliche Barockmusik für zwei Oboen und Orgel in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena Geldern.

Eröffnet wird das Konzert mit der Sonate d-moll für zwei Oboen und Basso continuo von J. B. Loeillet (1653-1728). Es folgen zwei Werke von Johann Sebastian Bach. Einmal die Bearbeitung des einzigartigen Choralvorspiels „Schmücke dich o liebe Seele“ für Oboe und Orgel und weiter die große Fantasie und Fuge g-moll, BWV 542 für Orgel solo.

In Begleitung mit der Chororgel erklingt danach das Trio G-Dur von Franz Xaver Richter (1709-1789), das Trio A-Dur von Antonio Lotti (1667-1740) und die Triosonate d-moll von Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788). Die Ausführenden sind Claudia Hellbach und Gerhard Schnitzler, Oboe. Die Begleitung liegt in den Händen von Kantor Dieter Lorenz

Claudia Hellbach studierte Oboe an der Folkwang Hochschule Essen bei Prof. P. W. Feit. Seit 1999 gehört sie zu der festen Bläserbesetzung des Essener Folkwang Kammerorchesters sowie der Westdeutschen Sinfonie. Neben ihrem Vertrag bei den Bergischen Symphonikern ist sie zudem Mitglied im Homecoming Woodwind Ensemble, mit dem sie auf Tourneen in Estland, Russland und Litauen war. Seit 2012 ist sie ständige Aushilfe bei der Neuen Philharmonie Westfalen.

Gerhard Schnitzler stammt aus Dießen am Ammersee. Seine Schulzeit absolvierte er bei den Regensburger Domspatzen, wo er auch den ersten Oboenunterricht erhielt. Danach studierte er an der Musikhochschule München bei Prof. Manfred Clement und in Berlin bei Lothar Koch. Seit 1983 ist er Solo-Oboist der Essener Philharmoniker.

Karten zum Preis von 10,- Euro (Schüler / Studenten 5,- Euro ) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte ( 02831 / 1324709 ), der Buchhandlung Bücherkoffer, der Buchhandlung Keuck und natürlich an der Abendkasse.

Konzertbesprechung 15. Oktober

Or­gel und Or­ches­ter in traum­haft-sen­si­bler Har­mo­nie
VON UDO SPEL­LE­KEN
GEL­DERN Im Rah­men der Geist­li­chen Kon­zer­te an St. Ma­ria Mag­da­le­na hat­ten Kan­tor Die­ter Lo­renz (Or­gel) und Mit­glie­der der Duis­bur­ger Phil­har­mo­ni­ker un­ter der Lei­tung von Kon­zert­meis­te­rin An­ke Be­cker zu ei­nem Kon­zert für „Or­gel und Or­ches­ter“ ein­ge­la­den. Mit Ge­org Fried­rich Hän­dels „Or­gel­kon­zert Nr. 4, F-Dur“ wur­de an der Haupt­or­gel der Rei­gen kam­mer­mu­si­ka­li­scher Glanz­stü­cke aus Ba­rock, Vor­klas­sik, Wie­ner Klas­sik und Ro­man­tik er­öff­net.
Mit er­ha­be­nen Ak­kor­den ei­ner fran­zö­si­schen Ou­ver­tü­re brach­ten die Mu­si­ker die Er­eig­nis­se in Gang, um gleich dar­auf ei­nem emp­find­sa­men Tril­ler Raum zu ge­ben, mit dem sich der Or­gel­klang aus dem Or­ches­ter her­aus­lös­te und in ei­ne im­pro­vi­siert wir­ken­de, ka­den­zie­ren­de Ab­fol­ge von Ak­kor­den mün­de­te. Die fein ab­ge­stuf­te Dy­na­mik der Strei­cher, mo­dera­te Tem­pi und ein ge­die­ge­nes Or­gel­spiel über­zeug­ten mit ei­ner Klang­viel­falt, in der Hän­dels kom­po­si­to­ri­sche Sou­ve­rä­ni­tät in ei­ne höchst ab­wechs­lungs­rei­che In­ter­pre­ta­ti­on auf­ge­fä­chert wur­de. So wur­den im „An­dan­te“ un­ge­wöhn­li­che Tief­grün­dig­kei­ten er­spürt, die durch mi­ni­ma­le Mo­di­fi­ka­tio­nen bei der Ab­fol­ge von So­li und Tut­ti ent­stan­den und von dem glän­zend agie­ren­den, klang­lich sehr ge­schlos­sen ar­bei­ten­den Or­ches­ter be­tont wur­den.
Mo­zarts „Kir­chen­so­na­te C-Dur KV 336“ wirk­te im Al­tar­raum kon­zer­tant mit ei­nem sen­si­bel ge­führ­ten, trans­pa­ren­ten Or­ches­ter und ei­ner im Vor­trag ge­schmei­di­gen und reich aus­ge­zier­ten Or­gel, die in man­chen Pas­sa­gen an ei­nen Kla­vier­satz in Kla­vier­kon­zer­ten er­in­ner­te. Von ei­ner be­deu­ten­den tsche­chi­schen Kom­po­nis­ten­per­sön­lich­keit der so ge­nann­ten „Vor­klas­sik“, Franz Xa­ver Bri­xi, war das „Or­gel­kon­zert Nr. 2, C-Dur“ zu hö­ren. Lo­renz be­weg­te sich da­bei un­er­müd­lich und mit gro­ßer Vir­tuo­si­tät durch die oft end­lo­sen Ska­len­fi­gu­ren, be­leb­te das „Ada­gio“ durch fei­ne ago­gi­sche Nu­an­cen, sorg­te für ein ak­zen­tu­ier­tes und sti­lis­tisch si­che­res Spiel. Das Or­ches­ter er­leb­ten die Zu­hö­rer als sen­si­blen Part­ner.
An­rüh­rend und un­auf­dring­lich, da­bei aber stil­si­cher und kom­pe­tent er­klang zum Ab­schluss von der Em­po­re das „Kon­zert für Or­gel und Streich­or­ches­ter“ von Chris­ti­an Hein­rich Rinck. Das als „Flö­ten­kon­zert“ be­kann­te Werk be­sticht durch sei­ne me­lo­disch har­mo­ni­sche Mu­si­ka­li­tät und Aus­drucks­kraft so­wie klas­sisch ro­man­ti­sche Ele­ganz. Mit be­geis­ter­tem Ap­plaus wur­den die Ak­teu­re be­lohnt und be­dank­ten sich mit dem „Air“ von Jo­hann Se­bas­ti­an Bach aus der 3. Sui­te für Or­ches­ter (D-Dur; BWV 1068), ei­nem traum­haf­ten Ab­schluss.

Orgel und Orchester am 15. Oktober 2017, 17.00 Uhr

Anke Becker, Konzertmeisterin
Anke Becker, Konzertmeisterin

Herzlich laden wir zum nächsten Konzert innerhalb der Konzertjahresreihe am 15. Oktober, um 17.00 Uhr in die Pfarrkirche St. Maria Magdalena ein. Es erwartet Sie ein besonderes Konzert mit der wunderbaren Klangkombination

 

Orgel und Orchester

 

Eröffnet wird das Konzert mit dem „Orgelkonzert Nr. 4, F-Dur“ von Georg Friedhrich Händel (1685-1759) an der Hauptorgel. Von der unteren Chororgel erklingt dann die „Sonate C-Dur, KV 336“ von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und das „Orgelkonzert Nr. 2, C-Dur“ von Franz Xaver Brixi (1732-1771). Zum Abschluss erklingt das „Konzert für Orgel und Streichorchester“ von Christian Heinrich Rinck (1770-1846) von der Hauptorgel aus. Bei diesem Werk handelt es sich um ein außerordentlich virtuoses Stück.

 

Die Ausführenden sind Kantor Dieter Lorenz, Orgel sowie Mitglieder der Duisburger Philharmoniker mit Anke Becker als Konzertmeisterin.

Karten zum Preis von 12,- Euro ( Schüler / Studenten 6,- Euro ) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte ( 02831 / 1324709 ), der Buchhandlung Bücherkoffer, der Buchhandlung Keuck und natürlich an der Abendkasse.

Chor an Sankt Maria Magdalena in Feierlaune

Wonach bemisst sich das Alter eines Chores: am jugendlichen Klang der Stimmen oder doch eher an der gereiften Harmonie, wie bei einem guten Wein? Ich denke, beide Aspekte spielen beim Chorgesang eine große Rolle!

Der Chor an Sankt Maria Magdalena, Geldern, blickt in diesem Jahr auf sein 150-jähriges Bestehen zurück. Rund 100 sangesfreudige Menschen jeden Alters bilden eine jung gebliebene Gemeinschaft in bester Harmonie.

Die Gründung war zunächst auf das Jahr 1877 datiert worden, so dass 1977 das 100-Jährige gefeiert wurde. Dann tauchten Unterlagen auf, die eine Erwähnung bereits für das Jahr 1867 sicher belegten, so dass seither dieses Gründungsjahr berücksichtigt wird. Im Jahr 1992 konnte sodann das 125-jährige Bestehen begangen werden.

150 Jahre zum Lobe Gottes: Ein überzeugendes Credo kennt kein „Alter“! Natürlich unterliegt eine Gemeinschaft wie unser Chor einem ständigen Wandel. Gerade in den letzten 50 Jahren ist es durch das Engagement und Schaffen der Kantoren Hans Feierabend (1969 – 1986) und Dieter Lorenz (seit 1986) in besonderer Weise gelungen, die Leistungsfähigkeit und damit die Attraktivität des Chores stetig weiterzuentwickeln. Nicht nur schöne Cäcilienfeste fördern unser Gemeinschaftsgefühl, auch kleinere Ausflüge, Probenwochen­enden und mehrtägige Reisen nach Paris, Rom oder Bamberg standen auf dem Programm.

Weiterhin trägt der Chor neben den regelmäßigen liturgischen Aufgaben mit dem angegliederten „Förderkreis Geistliche Musik“ als fester Bestandteil zur musikalischen Konzertlandschaft in Geldern bei. Bekannte Werke großer Komponisten, wie z. B. „Matthäus-Passion“ und „Weihnachtsoratorium“ von Johann Sebastian Bach, „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel, „Elias“ und „Paulus“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy bis hin zum „Requiem“ von Giuseppe Verdi wurden mit professioneller Orchesterbegleitung und hochrangigen Solisten zur Aufführung gebracht. Der große Zuspruch der zahlreichen und treuen Konzertbesucher freut und ermutigt uns, diese konzertante Tätigkeit mit viel Energie fortzusetzen.

Und da kündigt sich bereits das nächste Jubiläum an: Der Förderkreis Geistliche Musik wird 2019 die 50. Konzert-Jahresreihe präsentieren!

Was liegt da näher, als diese Feierlichkeiten im Rahmen eines Zyklus’ zu verbinden. Das traditionell mit Orchester und Solisten feierlich gestaltete Pfingsthochamt am Samstag-Vorabend, den 03. Juni 2017, bildet dabei den Auftakt. Mit großer Orchesterbesetzung wird darin die „Messe B-Dur“ (D 324) von Franz Schubert den Gottesdienst musikalisch untermalen. Dieser Gottesdienst wird auch den zentralen Akt zum Chorjubiläum darstellen. Ein festlicher Empfang im Anschluss an den Gottesdienst wird diesen Abend abrunden.

Am 22. April 2018 wird der Chor mit der „Schöpfung“ von Joseph Haydn einen akustischen Schlusspunkt hinter sein Jubiläumsjahr setzen. Fortgesetzt werden die gemeinsamen Feierlichkeiten von Chor und Förderkreis dann im Jahr 2019.

Das Pfingsthochamt 2019 wird wiederum äußerst festlich gestaltet und ein besonderes Chorkonzert im Herbst 2019 aufgeführt werden. Mehr soll an dieser Stelle aber noch nicht verraten werden!

Interessierte Sängerinnen und Sänger sind uns herzlich willkommen. Die Probe findet jeweils donnerstags, außerhalb der Schulferien, von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr statt. Wenn Sie nicht singen möchten, aber schöne Musik lieben, unterstützen Sie uns gerne als Fördermitglied. Nähere und ständig aktuelle Informationen finden Sie - genauso wie Anträge zur Aufnahme als Fördermitglied - auf der Homepage www.kirchenmusik-mariamagdalena-geldern.de. Oder rufen Sie an, wenn Sie mit uns in Kontakt kommen möchten: Dieter Lorenz, Kantor, Tel. 02831-1324709 oder Friedhelm Aengenvoort, 1. Vorsitzender, Tel. 02831-89586.

 

ARUNDOSquintett

zu Gast in Geldern

am 7. Mai, um 17.00 Uhr

 

Anna Saha – Flöte

Yoshihiko Shimo – Oboe

Christine Stemmler – Klarinette

Lisa Rogers – Horn

Anna Vogelsänger – Fagott

 

Faszinierend homogen, atemberaubend virtuos, überwältigend ausdrucksstark:

Das ARUNDOSquintett macht klassische Musik zu einem fesselnden Hörerlebnis. Mit unbändiger Spielfreude und mitreißender Frische begeistert das junge Spitzenensemble sein Publikum immer wieder aufs Neue.

 

Das ARUNDOSquintett ist Preisträger der internationalen Kammermusikwettbewerbe „Antón García Abril“ 2014 und „Castilla y León“ 2015. Es qualifizierte sich außerdem für die Teilnahme am „ARD-Musikwettbewerb“ 2014 und am „Carl-Nielsen-Wettbewerb“ 2015. Im Mai 2015 war das ARUNDOSquintett im Rahmen der „Open Auditions“ mit Anton Reichas Quintett in D-Dur in einer Livesendung des WDR 3 zu hören.

Die Musiker sind Stipendiaten der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und Gewinner der Konzertreihe „Best of NRW“ 2016. Im April 2016 wurde ein Live-Mitschnitt in der Sendung „WDR 3 Kammerkonzert“ übertragen.

 

Das Ensemble ist mit seinem umfangreichen Repertoire in zahlreichen Kammermusikreihen zu Gast, unter anderem in der Philharmonie Köln, im Funkhaus des WDR Köln und im Beethovenhaus Bonn. Internationale Konzerterfahrung sammelten die Künstler auf Tourneen nach Spanien, Italien, Dänemark und Belgien.

Im Sommer 2015 folgte das ARUNDOSquintett einer Einladung zum „Rheingau Musik Festival“ und trat im März 2016 in der Reihe „PhilharmonieLunch“ in der Kölner Philharmonie auf.

 

Die einzelnen Mitglieder können auf künstlerisch herausragende Abschlüsse zurückblicken und sind Preisträger zahlreicher Wettbewerbe.

Alle fünf Musiker sind solistisch und kammermusikalisch aktiv und gastieren regelmäßig in renommierten Orchestern, wie z.B. dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem NDR Hannover und dem Konzerthausorchester Berlin.

Die fünf Musiker lernten sich 2013 während ihres Studiums an der Musikhochschule Köln und durch ihre Tätigkeiten an der Deutschen Oper am Rhein kennen.

 

In dem außergewöhnlichen Konzert erklingen Werke von Mozart, Ravel, Barber und Francaix. Karten zum Preis von 10,- (Schüler/Studenten 5,-) sind erhältlich bei den Buchhandlungen Keuck und Bücherkoffer, sowie an der Abendkasse.

 

11. und 12. März 2017 - Märchenwochenende

Kinderchor St. Maria Magdalena spielt

 „Schneewittchen“

 

Seit über 30 Jahren gibt es den Kinderchor St. Maria Magdalena Geldern und viele Generationen Gelderner Kinder haben in diesem Chor gesungen und bei den Theateraufführungen mitgewirkt. Auch in diesem Jahr führt der Kinderchor ein Märchenspiel auf. Diesmal ist es das beliebte und bekannte Märchen „Schneewittchen“. Die Aufführungen finden statt am Samstag, 11. März, um 15.00 Uhr und am Sonntag, 12. März um 14.00 Uhr und 16.30 Uhr jeweils in der Aula des Lise-Meitner-Gymnasiums in Geldern. Auch diesmal werden wieder über 2000 Besucher erwartet, die sich an dem Spiel der Kinder erfreuen.

„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Um diese Frage dreht sich das ganze Leben am Hofe der Königin . Tagtäglich stellt Schneewittchens Stiefmutter ihrem Spiegel diese Frage, der stets und zuverlässig antwortet: „Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier“. So hätte es ewig weitergehen können, hätte nicht der Spiegel eines Tages hinzugefügt: „(aber Schneewittchen ist noch tausendmal schöner als ihr“. Besessen von dem Gedanken, die Schönste im Land sein zu müssen, befiehlt die Königin ihrem Jäger Schneewittchen in den Wald zu bringen, damit sie dort für immer und ewig verschwindet. Doch Schneewittchen findet zu ihrem Glück ein Haus, in dem die Zwerge ihr Heim haben. So lebt sie zufrieden im Wald bei den sieben Zwergen, die versuchen, sie vor allem Unheil zu beschützen. Nur haben sie nicht mit dem Zauberspiegel der Königin gerechnet, der alles sieht und weiß. Als die Königin durch ihn erfährt, dass Schneewittchen noch am Leben ist, beschließt sie, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Aber auch ein Prinz hat von dem schönen Schneewittchen gehört und macht sich auf die Suche nach ihr.

Das Märchen wurde von Birgit Lorenz umgetextet, die Musik stammt von Kantor Dieter Lorenz. Wieder spielen 75 Kinder in den verschiedenen Rollen. Da gibt es neben Schneewittchen, den sieben Zwergen und der bösen Königin viele weitere Rollen, unter anderem auch magische Spiegel, die von den Kindern des Kinderchores übernommen werden. Wie auch in den vergangenen Jahren wird dieses Märchen in einer besonders kindgerechten Art und Weise dargestellt, sodass auch kleine Zuschauer dem Geschehen gut folgen können.

Eintrittskarten zum Preis von 3,50 € sind ab sofort erhältlich bei den Buchhandlungen Keuck (02831/80008) und Bücherkoffer (02831/980504). An beiden Tagen ist in der Pausenhalle des Lise-Meitner-Gymnasiums eine märchenhafte Waffelstube geöffnet, wo sich alle Besucher vor und nach den Aufführungen stärken können.

Konzert am 19. Februar 2017, 17.00 Uhr

„Singet dem Herrn, alle Welt“

Werke für Sopran und Orgel

Herzlich laden wir zum nächsten Konzert innerhalb der Konzertjahresreihe am 19. Februar, um 17.00 Uhr in die Pfarrkirche St. Maria Magdalena ein. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, die Sopranistin Ekaterina Korotkova und den Weseler Domorganisten Ansgar Schlei verpflichten zu können. Die international bekannte Mailänder Sopranistin Ekaterina Korotkova und der Weseler Domkantor Ansgar Schlei präsentieren ein Programm mit geistlichen Arien in der Kombination Sopran und Orgel. Es erklingen Werke von Händel (Concerto Nr. 13 F-Dur „Der Kuckuck und die Nachtigall“), Pergolesi (Salve Regina), Bach (Contrapunctus aus der Kunst der Fuge), und Vivaldi (Domine Deus). Zum Abschluss des Konzertes erklingt ein „Gloria in excelsis Deo“ von Georg Friedrich Händel.

Karten zum Preis von 12,- Euro ( Schüler / Studenten 6,- Euro ) sind erhältlich beim Förderkreis Geistliche Konzerte ( 02831 / 1324709 ), der Buchhandlung Bücherkoffer, der Buchhandlung Keuck und natürlich an der Abendkasse.

Ekaterina Korotkova, Sopran
Ekaterina Korotkova, Sopran
Domorganist Ansgar Schlei
Domorganist Ansgar Schlei

Herzlich laden wir Sie zum nächsten Konzert unserer Konzertjahresreihe am  06. November um 17.00 Uhr in unsere Pfarrkirche ein. Es singt und spielt das „Ensemble transparent“ unter dem Titel

  

„Vokales Kaleidoskop“.

 

Das „Ensemble transparent“ hat sich 1999 als Vokal-Quartett mit Continuo gegründet, welches geistliche und weltliche Vokalmusik aller Stilepochen interpretiert. Mit verschiedenen geistlichen und weltlichen Programmen und als Solistenquartett bei Oratorienaufführungen konnte sich das Quartett bei zahlreichen Konzerten im In- und Ausland einen sehr guten Ruf erarbeiten. Ähnlich einem Kaleidoskop erklingen in dem Konzert Werke in unterschiedlichen Farben, Nuancen und Tonsprachen in durchsichtiger Weise. Neben den „Drei geistlichen Gesängen“ von Felix Mendelssohn-Barthody und dem „Ave verum“ von Mozart wird die Messe „Misericordias Domini“ von Josef Rheinberger zu hören sein, die mit ihrer romantischen Tonsprache besonders zu Herzen geht. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie bei diesem Konzert als Zuhörer begrüßen können.

Cäcilienmedaille für Gerhard Löffler

v.l.n.r: Bernd Link, Heiner Dresen, Gerhard Löffler, Friedhelm Aengenvoort und Dieter Lorenz
v.l.n.r: Bernd Link, Heiner Dresen, Gerhard Löffler, Friedhelm Aengenvoort und Dieter Lorenz

Auf der diesjährigen Generalversammlung des Kirchenchores an St. Maria Magdalena, Geldern, berichtete der Kassierer des Förderkreises, Herr Gerhard Löffler, bereits zum 20. Mal über die Ein- und Ausgaben des zurückliegenden Jahres. Angesichts des anstehenden, großen Chorkonzertes in diesem Jahr, die "Messa da Requiem" von Giuseppe Verdi, gab er auch einen Ausblick auf dessen Finanzierung. Mit der sehr großen Orchesterbesetzung wird es eines der aufwändigsten Konzerte der Chorgeschichte werden, auf das sich der Chor zusätzlich mit einem Probenwochenende vorbereiten wird.

In den vielen Jahren seiner Kassierer- und Vorstandstätigkeit hat Herr Löffler viele Projekte angestoßen und vorangetrieben. Deshalb hatte der Vorstand - zu seiner großen Überraschung - beim Bistum Münster die Auszeichnung mit der Cäcilienmedaille zur Würdigung seiner langjährigen Verdienste um die Kirchenmusik beantragt. Der Ehrenvorsitzende des Chores, Bernd Link, hielt die Laudatio auf Gerhard Löffler, in der er dessen zahlreiche Aktivitäten für den Chor in Erinnerung rief. Präses Heiner Dresen nahm die offizielle Ehrung vor und überreichte im Auftrag des Bistums und der Gemeinde die Cäcilienmedaille. Alle anwesenden Chormitglieder spendeten großen Applaus als Zeichen ihrer Dankbarkeit.

Gerhard Löffler wurde einstimmig wiedergewählt und steht damit weiterhin als Kassierer des Förderkreises zur Verfügung. Auch die zur Wahl stehenden Beisitzer, Barbara Hundt, Norbert Dönnebrink und Georg Quinkertz wurden durch Wiederwahl in ihren Ämtern bestätigt.

Präses Arndt Thielen, Kantor Dieter Lorenz, Gerd Jentjens, Friedhelm Aengenvoort
Präses Arndt Thielen, Kantor Dieter Lorenz, Gerd Jentjens, Friedhelm Aengenvoort

Das traditionell festlich gestaltete Pfingsthochamt stand an diesem Samstag für den Chor an St. Maria Magdalena, Geldern, unter einem besonderen Vorzeichen: Gerd Jentjens ist seit 60 Jahren aktiver Sänger im Kirchenchor. Sein Sohn, der Bassist Guido Jentjens, der inzwischen auf den internationalen Opernbühnen zu Gast ist, brachte als Überraschung für seinen Vater im Gottesdienst die Posaunenarie von G. F. Händel zu Gehör und trug so zu einem unvergesslichen Moment bei.

Bei dem sich anschließenden Empfang stellte der Vorsitzende des Chores, Friedhelm Aengenvoort, die Verdienste von Gerd Jentjens heraus, der in seiner langen Sängerzeit auch viele Jahre im Vorstand des Chores engagiert war. Der Präses, Pfarrer Arndt Thielen, ergänzte die Worte und ehrte den Jubilar für diese besondere Leistung mit Überreichung der Urkunde des Cäcilienverbandes. Alle Sängerinnen und Sänger schlossen sich dem Dank an und ließen den Geehrten im Rahmen der kleinen Feierstunde hoch leben.

 

Vorstandswechsel im Chor an St. Maria Magdalena

Friedhelm Aengenvoort ist seit dem 9. Januar der 1.Vorsitzende

 

Am 9. Januar 2014 fand die Generalversammlung des Chores an St. Maria Magdalena, Geldern, statt, bei der Neuwahlen des Vorstandes anstanden. Der langjährige 1. Vorsitzende, Bernd Link, stellte nach 20-jähriger Vorstandstätigkeit sein Amt zur Verfügung. Nach dem Beschluss der Generalversammlung wurde Bernd Link zum Ehrenvorsitzenden des Chores ernannt.

 

Einstimmig wurde Friedhelm Aengenvoort zum 1. Vorsitzenden gewählt und übernahm die Leitung der Versammlung. In ihren Ämtern wurden Maria Tissen (2. Vorsitzende), Richard Wagener (Kassierer der Chorkasse) und Helga Kubon als Schriftführerin bestätigt. Kantor Dieter Lorenz bedankte sich beim gesamten Chor und besonders bei den Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit und gab einen Ausblick auf das Chorjahr 2014.

 

Im Mittelpunkt stehen diesmal zwei Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, die am 14. September 2014 in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena aufgeführt werden. Es handelt sich um die „Krönungsmesse“ und die „Versperae sollennes de confessore“ mit dem berühmten „Laudate Dominum“.

 

Neue Chormitglieder sind stets herzlich willkommen. Die Proben finden donnerstags in der Zeit von 20.00 Uhr – 22.00 Uhr im Probenraum der St. Maria Magdalenakirche statt. Weitere Informationen bei Kantor Dieter Lorenz (02831/1324709) oder Friedhelm Aengenvoort (02831/89586).

 

 

v. l. n. r. Dechant Theodor Priesen, Kantor Dieter Lorenz, Bernd Link, Friedhelm Aengenvoort
v. l. n. r. Dechant Theodor Priesen, Kantor Dieter Lorenz, Bernd Link, Friedhelm Aengenvoort

Cäcilien-Medaille für Bernd Link

Am Samstag, dem 08.02.2014, gestaltete der Chor an St. Maria Magdalena unter großartiger Beteiligung der Mitglieder, unterstützt von Regina-Maria Heyne und Louisa Rijs als Solistinnen, mit Gesängen von Mendelssohn-Bartholdy festlich die Vorabend-Messe. Dechant Theo Prießen zelebrierte den Gottesdienst und legte in den Texten und seiner Predigt einen Schwer­punkt auf die Bedeutung der Musik im Rahmen der Glaubensverkündigung. Anschließend versammelte sich der Chor im Probenraum zu einer kleinen Feierstunde. Zur großen Überraschung des bisherigen Vorsitzenden, Bernd Link, ließen Kantor Dieter Lorenz und der neue 1. Vorsitzende, Friedhelm Aengenvoort, seinen sängerischen Werdegang und sein Wirken im Chor in amüsant aufbereiteter Form Revue passieren. Als Höhepunkt konnte Dechant Prießen ihm die „Cäcilien-Medaille“ des Diözesan-Cäcilienverbandes überreichen. Hierdurch wurden seine besonderen Verdienste um die Kirchenmusik in seinen 20 Jahren als 1. Vorsitzender gewürdigt und der Dank des gesamten Chores zum Ausdruck gebracht. Stehender Applaus war dem Geehrten sicher, bevor er sich mit bewegten Worten herzlich für diese Überraschung und Auszeichnung bedankte.

Chorkonzert 14. September 2014

Bericht aus der Rheinsichen Post vom 1. April 2014
Bericht aus der Rheinsichen Post vom 1. April 2014

Kritik "Lobgesang" aus der Rheinischen Post vom 26.11.2013

Kritik aus der Rheinischen Post 16.4.2013

Rheinische Post vom 5. März 2013

Dornröschen am 2. und 3. März 2013

Ein Rundgang durch die Kirche, unterlegt mit dem "Halleluja" aus dem "Messias" von G. F. Händel. Es handelt sich um einen Live-Mitschnitt vom 11. Juni 2011 mit dem Chor an St. Maria Magdalena unter musikalischer Begleitung von Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker. Leitung: Kantor Dieter Lorenz

Im feierlichen Pfingsthochamt am 11. Juni 2011 wurde Kantor Dieter Lorenz für die Verdienste um die Kirchenmusik mit der Gregorius-Medaille ausgezeichnet.

Bericht aus der Rheinischen Post vom 14. Juni.